Media Monday #146

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1. Chris Hemsworth kompensiert mangelndes Schauspieltalent mit erstaunlicher Muskelmasse, wohingegen Liam Hemsworth nicht einmal mit seiner Physis wirklich beeindruckt. In der Summe zwei blasse Nullgesichter, die besser Unterwäschemodells geworden wären.

2. Nostalgie überkommt mich jedes Mal, wenn ich ein Terry Pratchett-Buch in die Hände bekomme. Natürlich ist das im Grunde recht triviale Literatur, aber diese Bücher haben mich in großem Maße geprägt – und das, obwohl ich Fantasybücher in der Regel hasse. Fast niemand sonst kann so wundervoll die Bedeutung der Geschichten und Erzählungen für unser Leben vermitteln. Selten hat mich ein Mensch so viel gelehrt: Über Sprache, über Literatur uns Kunst über die Welt und das Leben.

 3. Ein richtig guter Krimi ist äußerst selten. Meistens werden hier nur Genrekonventionen bedient, große Vorbilder zitiert oder mit Gewalt plump provoziert. Sicher tue ich der Gattung und ihren Fans unrecht, aber meistens werden Krimis gut, wenn sie die engen Fesseln des Genres verlassen und sich auf ihre Figuren oder Themen konzentrieren. Zuletzt hat mich etwa die Serie HBO-Serie True Detective überzeugt, die weniger ein Rätsel für die Zuschauer, als viel mehr eine faszinierende Charakterstudie war.

4. Hailee Steinfeld wurde schon des Öfteren als NewcomerIn schlechthin gehypt, aber den endgültigen Durchbruch hat Hollywood ihr bislang noch verweigert. Mal sehen, was die vier (überwiegend interessanten) Filmprojekte im Jahr 2014 bringen werden.

5. Wetten, dass..? ist quasi Geschichte. Welche Show/Serie/Reihe/was-auch-immer sollte auch baldmöglichst eingestampft werden? Alle Serien und Shows zu nennen, die keinen Verlust darstellen würden, könnte Tage in Anspruch nehmen. Aber die Serie Sons of Anarchy ist ein gutes Beispiel für ein Format, das ambitioniert und mit interessanten Ideen gestartet ist, sich aber im Laufe der Zeit in uninspirierter Gleichförmigkeit verloren hat. Und ab und zu stirbt jemand. Ach, und Walking Dead. Schon die erste Staffel war schlecht, was mittlerweile von AMC über den Zuschauern ausgekübelt wird, spottet jeder Beschreibung.

6. Der am wenigsten furchteinflößende Bösewicht ist der Teufel aus  John Erick Dowdles Devil – Fahrstuhl zur Hölle. Dafür, dass er der Fürst der Dunkelheit selbst ist, scheint er ziemliche Langeweile zu haben. Warum sonst würde er Leute in einem Fahrstuhl versammeln um sie nach und nach umzubringen? Er sollte sich einfach ein Hobby suchen. Wenn das die Verkörperung allen dies- und jenseitgen Bösen sein soll, mache ich mir wenig sorgen um die Menschheit.

7. Zuletzt gesehen habe ich Mars Attacks und das war  äußerst enttäuschend, weil mir der Film als zumindest solide in Erinnerung geblieben war, sich aber als belanglose Materialschlacht mit einigen maximal netten visuellen Ideen und wenig Humor herausstellte.

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