Hummer sind auch nur Menschen – Die schlechtesten Verleihtitel 2016

2016 ist ein Jahr mit miserablem Ruf, es gilt vielen als düsteres Kapitel der Weltgeschichte und Sammlung von Enttäuschungen, Ärgernissen und traurigen Ereignissen. Man sollte meinen, die Menschen hätten genug gelitten, eine Art kosmisches Karma müsse Ausgleich schaffen. Doch zumindest gegen die Schandtaten der deutschen Filmverleiher konnten etwaige Kräfte des Guten auch in diesem Jahr wieder nichts ausrichten.

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Die besten Filme des Jahres 2013 (Platz 5-1)

Natürlich ist das Vergleichen und Nebeneinanderstellen von völlig unterschiedlichen Filmen, nur weil sie im Zeitraum des gleichen Erd-Umlaufs der Sonne veröffentlicht wurden, vollkommen willkürlich. Auch das Anordnen in Bestenlisten, abgestuft nach empfundener Qualität, fällt häufig schwer – die vielen Stärken und Schwächen einer Veröffentlichung, gegen die einer anderen abzuwiegen, gleicht oft dem sprichwörtlichen vergleichen von Äpfeln und Birnen. Da stehen sich dann Blockbuster- und Indiestreifen, Popcorn-Thriller und Arthouse-Drama gegenüber. Trotzdem können solche Rangfolgen zum Nachdenken anregen und neue Erkenntnisse hervorbringen: Welche Filme des Jahres waren bedeutsam, an welche wird man sich auch in Zukunft erinnern können? Welche haben uns einen Abend lang begleitet und welche werden das noch ein Leben lang tun? Diese Auswahl ist rein Subjektiv, und sicher sind mir viele wichtige, unterhaltsame und gute Filme entgangen –  herausragend und, in manchen Fällen sogar als bedeutsamen Schritt für das Medium zu werten, sind diese zehn Kunstwerke in jedem Fall.

before-midnight-movie-poster-1Platz 5: Before Midnight

Als Richard Linklater 1995 Before Sunrise veröffentlichte, war noch niemandem klar, wie lange die Figuren Jesse und Céline ihn und seine Zuschauer noch begleiten würden. Was als einfaches Liebesdrama begann, ist heute fast ein soziologisches Experiment, eine philosophische, aber immer geerdete Abhandlung über Beziehungen und Liebe.

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Die besten Filme des Jahres 2013 (Platz 10-6)

Natürlich ist das Vergleichen und Nebeneinanderstellen von völlig unterschiedlichen Filmen, nur weil sie im Zeitraum des gleichen Erd-Umlaufs der Sonne veröffentlicht wurden, vollkommen willkürlich. Auch das Anordnen in Bestenlisten, abgestuft nach empfundener Qualität, fällt häufig schwer – die vielen Stärken und Schwächen einer Veröffentlichung, gegen die einer anderen abzuwiegen, gleicht oft dem sprichwörtlichen vergleichen von Äpfeln und Birnen. Da stehen sich dann Blockbuster- und Indiestreifen, Popcorn-Thriller und Arthouse-Drama gegenüber. Trotzdem können solche Rangfolgen zum Nachdenken anregen und neue Erkenntnisse hervorbringen: Welche Filme des Jahres waren bedeutsam, an welche wird man sich auch in Zukunft erinnern können? Welche haben uns einen Abend lang begleitet und welche werden das noch ein Leben lang tun? Diese Auswahl ist rein Subjektiv, und sicher sind mir viele wichtige, unterhaltsame und gute Filme entgangen –  herausragend und, in manchen Fällen sogar als bedeutsamen Schritt für das Medium zu werten, sind diese zehn Kunstwerke in jedem Fall.

The_Spectacular_Now_5Platz 10: The Spectacular Now 

The Spectacular Now ist alles, was eine Geschichte für und über Teenager sein sollte: Ehrlich, lustig und mit wichtigen Themen beschäftigt, ohne den Zeigefinger zu erheben. Wenn ein Sujet wie Alkoholismus bei Jugendlichen behandelt wird, passiert dies in der Regel auf eine anstrengende, sehr pädagogische Weise. Hier ist dieser ein zwar wichtiger, aber dennoch nicht alles beherrschender Teilaspekt von Protagonist Sutter Keely, der über seine Liebe zur zurückhaltenden Aimee Finecky langsam lernen muss, dass sein Leben im Jetzt ihn nicht auf Dauer glücklich machen kann.  Die Darsteller Miles Teller und Shailene Woodley sind große Neuentdeckungen, beiden darf nach einer solch herausragenden Leistung, Weiterlesen